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Das Deichstetterhaus - Rathaus und Bürgerzentrum für Iffeldorf

Zum Bürgerzentrum (BZ)

 

Die gemeindlichen "Koordinatorinnen", die in dieser Ausgabe an anderer Stelle vorgestellt werden, nehmen am 1. Februar ihre Arbeit auf. Sie sollen die neuen Angebote für unsere Dorfgemeinschaft zum Leben erwecken. Ideen für das Programm wurden in den ‚Runden Tischen‘ von Iffeldorfer Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet. Die Nachbarschaftshilfe wird in den Räumen des BZ ebenfalls eine Heimat finden und mit eigenen Angeboten zum Gelingen des Gesamtkonzepts beitragen.

Zusätzlich zum Bürgersaal stehen dem BZ noch das Bürgerbüro im Haupthaus sowie der Gruppenraum im 1. OG (auch als Büro und Anlaufstelle der Nachbarschaftshilfe genutzt) und die Küche in der Remise zur Verfügung. In den warmen Monaten rundet der "Bürgergarten" auf der Südseite des Deichstetterhauses die Nutzungsmöglichkeiten ab.

Das Bürgerzentrum im Deichstetterhaus soll zu einer Begegnungsstätte für alle Iffeldorferinnen und Iffeldorfer werden: die dörfliche Gemeinschaft stärken, Kunst und Kultur fördern, Raum für Veranstaltungen bieten und vieles mehr!

Ein wichtiger Leitgedanke zum Betriebskonzept des BZ besteht darin, dass keine Konkurrenz zum Pfarr- und Jugendzentrum sowie zum Gemeindezentrum entstehen darf. Die dort bereits seit vielen Jahren bestehenden Aktivitäten sollen vielmehr durch neue, zusätzliche Tätigkeiten ergänzt werden.

Erich Zimmer hat mit seiner wunderbaren Skulptur sehr bildhaft ausgedrückt, wofür das Bürgerzentrum im Deichstetterhaus stehen soll: die Klammerfunktion der Skulptur zwischen den beiden Gebäudeteilen – Haupthaus (Rathaus) und Bürgersaal – drückt die Nähe zur politischen Gemeinde aus. Aber mehr noch ist das Motiv in Erich Zimmers Werk Auftrag und Motto für das Bürgerzentrum - Die Gemeinschaft trägt das Dorf.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Rathaus wurde bereits Ende Oktober von den Iffeldorfern "in Besitz" genommen. Nun wird daran gearbeitet, dass auch im Bürgerzentrum Leben einkehrt. Der Kostenrahmen wird nach wie vor eingehalten.

Voraussichtlich im Februar wird mit der Regierung von Oberbayern (Städtebauförderung) das nächste Gespräch über die Zuschüsse geführt. Diese werden nämlich auf Basis der echten Kosten ausbezahlt. Da sich die Baumaßnahme der Fertigstellung nähert, sind die IST-Kosten und die für die einzelnen Teile des Ensembles eingesetzten Finanzmittel genauer feststellbar. Die bisher bewilligten Gelder hatten allesamt "vorläufige" Bescheide als Grundlage, da Großteils die Plankosten die Basis bildeten. In der nächsten Ausgabe des "Iffeldorf(er)leben" (Mitte Mai 2017) werden wir zu Ergebnissen aus diesem Gespräch berichten können.

 Aktuelle Finanzzahlen: Die ursprüngliche Kostenplanung ist von 2,94 Millionen Euro (inkl. Außenanlagen) ausgegangen. Der aktuelle Invest liegt bei 3,22 Mio. €. Die Mehrung von 0,28 Mio. € ist durch zusätzliche Maßnahmen entstanden (zusätzlicher Keller, zwei Aufzüge für die Barrierefreiheit, Inneneinrichtung, teurere Pelletheizung). 

Die erwarteten Fördergelder belaufen sich auf 290.000 € vom Denkmalschutz sowie 1,15 Mio. € von der Regierung von Oberbayern (Städtebauförderung).
Der Eigenanteil der Gemeinde liegt also bei ca. 1,78 Mio. €. Gegenüber der im September 2014 im Rahmen der Bürgerversammlung kommunizierten Eigenbeteiligung von ca. 1,6 Mio. € bedeutet das eine Mehrung um 180.000 €. Diese 180.000 € begründen sich - wie die Steigerung der Gesamtkosten um 280.000 € - in zusätzlichen Beauftragungen (Keller, Lift, ...) und dem Umstand, dass bei der ursprünglichen Kostenplanung die Möblierung (nicht förderfähig) noch nicht eingepreist war. Man kann also von einer Punktlandung sprechen, was die Kosten anbelangt - ein Verdienst des Architekturbüros Sunder-Plassmann.

 Was wurde bisher an Fördergeldern vereinnahmt? Auf dem Konto der Gemeinde Iffeldorf sind 803.100 € an Fördergeldern eingegangen! Die von uns erwarteten restlichen ca. 637.000 € verteilen sich auf Denkmalschutz (273T€) und Städtebauförderung (364T€).

Hans Lang